S t e r n - R a d i o  B e r l i n
Stern Automatic (R 140)
Das ab 1970 produzierte Kofferradio Stern Automatic (R 140) empfĂ€ngt das UKW-Band von 87,5 bis 100 MHz, zwei Kurz- sowie je ein Mittel- und Langwellenband ĂŒber die integrierte Ferrit- und Teleskopantenne. Die Abstimmung und Anzeige fĂŒr den AM- & FM-Bereich erfolgt separat ĂŒber zweier Regler und Skalen. Mittels dreier zusĂ€tzlicher Programmtasten lassen sich insgesamt vier UKW-Sender fest vor belegen.
Des Weiteren verfĂŒgt das 320 x 197 x 97 mm groĂe und 3,1 kg schwere GerĂ€t ĂŒber eine getrennte Höhen- und Tiefenregelung sowie einen externer 8Ω-Lautsprecher-, einen TA/TB-Anschluss und Autoantennenanschluss. Die Spannungsversorgung kann wahlweise ĂŒber sechs R20-Batterien oder ein externes 9V-Netzteil des Typs N 200 erfolgen.
Stern Automatic N (R 140)
Beim ansonsten mit dem zuvor beschriebenen GerĂ€t technisch und optisch identischen Stern Automatic N ist das 230V-Netzteil bereits fest integriert. Hierzu wurde das GehĂ€use von ursprĂŒnglich 197 mm auf 215 mm erhöht.
Neben den GerĂ€ten mit front- und rĂŒckseitigem Holzfurnier gab es auch von diesen GerĂ€ten eine AusfĂŒhrung mit gepolstertem Kunstlederbezug.
Stern Automatic 1421 (R 140)
Das Stern Automatic 1421 wurde gegenĂŒber dem Stern Automatic N hauptsĂ€chlich optisch ĂŒberarbeitet und ausschlieĂlich mit integriertem 230V-Netzteil ausgeliefert.
Die GerĂ€te gab es mit dem ĂŒblichen flachen Griff des Stern Automatic/Elite (Bild oben), jedoch in der Farbe schwarz, teilweise aber auch mit breitem Stern-Elite-2001-Griff. Auch bei den Höhen-, Tiefen- und Festspeicher-Knöpfen gab es zwei Varianten: geriffelt ohne Chromkappe (Bild oben) oder glatt mit Chromkappe. Die Bodenplatte unterscheidet sich komplett von den restlichen Stern-Automatic/Elite-GerĂ€ten. Diese besitzt jetzt einen separaten Batteriedeckel mit Klippverschluss.
COMIX AUTOMATIC (R 140)
Das Stern Automatic 1421 wurde ĂŒber den Pariser Importeur COMIX auch in Frankreich als COMIX AUTOMATIC vertrieben.
Stern Camping (R 130)
Das Stern Camping wurde von 1968 bis mindestens 1971 im VEB Stern-Radio Berlin produziert. Es empfĂ€ngt das UKW-Band von 87,5 bis 100 MHz, des Weiteren je ein Kurz- und Mittelwellenband ĂŒber die integrierte UKW-KW-Teleskopantenne sowie AM-Ferritantenne. In dem komplett transistorbestĂŒckten GerĂ€t mit PlastikgehĂ€use kam der 2VA/4Ω-Breitbandlautsprecher LP 553 zum Einsatz.
Das 270 x 168 x 80 mm groĂe und 2,2 kg schwere Radio verfĂŒgt ĂŒber eine Klangregelung (Diskant), einen LautstĂ€rkeregler mit integrierten Ein-Schalter sowie einen Kopfhörer- und Autoantennenanschluss. Die Spannungsversorgung erfolgt ĂŒber fĂŒnf R20-Batterien. Parallel kam das gleiche Chassis auch im Stern Effekt, Stern Smaragd, Stern SolitĂ€r und Stern 1300 zum Einsatz. Neben der zuvor abgebildeten Variante gab es das Stern Camping auch mit blauem GehĂ€use und mit Plastik- statt Metall-Tastenknöpfen.
Des Weiteren gab es zwei verschiedene Skalenscheiben und je nach GehÀusefarbe unterschiedliche Frontschilder.
Zu den GerÀten gab es auch hier wieder eine passende Ledertasche.
Stern Contura 2500 (R 250)
Das Stern Contura 2500 wurde ab 1967 im VEB Stern-Radio Berlin produziert. Es empfĂ€ngt das UKW-, Kurz- und Mittelwellenband ĂŒber die eingebaute Ferrit- und Teleskopantenne. ZusĂ€tzlich verfĂŒgt es nur noch ĂŒber einen Kopfhöreranschluss mittels Klinkenbuchse und ĂŒber einen Aufnahme-/Wiedergabe-Anschluss mittels Diodenbuchse (DIN). Die Spannungsversorgung erfolgt wahlweise ĂŒber sechs R14-Zellen oder zwei Flachbatterien. In dem GerĂ€t wurde der 2VA/15Ω-Breitbandlautsprecher LP553-15, der IC-VerstĂ€rker A211N und der 2x320ÎŒF-Dreko 3005 verbaut.
Tesla Contura 2500 (R 250)
Das Stern Contura 2500 wurde fĂŒr den Export in die Ex-ÄSSR auch mit einem UKW-Empfangsteil nach OIRT-Norm (66 bis 73 MHz) produziert und als Tesla Contura 2500 vertrieben. Das Stern Radio Logo auf der Lautsprecherabdeckung blieb hierbei unverĂ€ndert erhalten.
Xirico (R 250)
Das Stern Contura 2500 wurde auch fĂŒr die Marke XIRICO in Mozambique umgelabelt. Ob das GerĂ€t tatsĂ€chlich in Serie ging und welche Typenbezeichnung es trĂ€gt, ist mir nicht bekannt.
Stern Contura 2510 (R 250)
Das Stern Contura 2510 entspricht prinzipiell dem zuvor beschriebenen Contura 2500. Die Besonderheit dieses GerĂ€tes stellt jedoch die seitliche Taschnlampe dar, fĂŒr die das GehĂ€use ursprĂŒnglich auch konzipiert wurde. Die Spannungsversorgung der Lampe erfolgt ĂŒber eine separate 2V-Batteriezelle. Die beim 2500 im Lampen-Blinddeckel befindliche Kopfhörerbuchse wurde beim 2510 auf die gegenĂŒberliegende GehĂ€useseite verlegt und stattdessen auf den Aufnahme-/Wiedergabe-Anschluss verzichtet. Die nun kleinere Ăffnung fĂŒr die Klinken- statt Diodenbuchse (DIN) gleicht ein eingeklebter Plastikeinsatz aus, sodass die GehĂ€use-Front- und RĂŒckschale der gesamten Contura-Serie bei Entfernen des Einsatzes und Austausch des Front-Typenschildes untereinander kompatibel ist. Der weitere Unterschied des Contura 2510 zum 2500 besteht im fehlenden UKW-Tuner. Die hierdurch nicht mehr notwendige Teleskopantenne gleicht auch wieder ein kleiner Blindeinsatz aus. Neben der hĂ€ufigen AusfĂŒhrung mit schwarzem GehĂ€use gab es auch weiĂe GerĂ€te.
Stern Contura 2513 (R 250)
Das Stern Contura 2513 als einfachste AusfĂŒhrung entspricht technisch dem 2510, es wurde aber zusĂ€tzlich auch noch auf die integrierte Taschenlampe verzichtet. Der schon beim 2500 verwendete Lampen-Blinddeckel besitzt auch keine Ăffnung fĂŒr eine Klinkenbuchse, da sich diese â wie schon beim 2510 â auf der gegenĂŒberliegenden Seite befindet.
Stern Dynamic (R 200)
Das Stern Dynamic wurde von 1971 bis 1975 im VEB Elektro-Apparate-Werke "Friedrich Ebert" (EAW, ehemals AEG) in Berlin-Treptow fĂŒr den VEB Stern-Radio Berlin produziert. Es empfĂ€ngt das UKW-Band von 87,5 bis 100 MHz, des Weiteren je ein Kurz- und Mittelwellenband ĂŒber eine UKW-KW-Teleskopantenne sowie AM-Ferritantenne. Das 275 x 175 x 82 mm groĂe und 2 kg schwere GerĂ€t verfĂŒgt ĂŒber eine Automatische Scharfabstimmung (UKW AFC), einen in den LautstĂ€rkeregler integrierten Ein/Aus-Schalter sowie eine Klangregelung. AuĂerdem besitzt es je einen Kopfhörer-, TA/TB- und Autoantennen-Anschluss. Die Spannungsversorgung kann wahlweise ĂŒber sechs R14-Batterien oder ein externes 9V-Netzteil erfolgen. Zu dem Radio gab es noch eine passende Kunstledertasche in den Farben schwarz oder orange.
Stern Dynamic 2020 (R 200)
Beim optisch ĂŒberarbeiteten Stern Dynamic 2020 kam gegenĂŒber dem âUrâ Dynamic noch ein integriertes 230V-Netzteil hinzu und auf die Automatischen Scharfabstimmung (AFC) wurde zugunsten eines LW-Bandes verzichtet. Einige 2020 gingen auch mit erweitertem UKW-Band von 87,5 bis 108 MHz und Funkentstörnummer im Batteriefach in den Westexport (Bild).
Stern Dynamic II (R 200)
Beim mindestens von 1971 bis 1974 produzierte Stern Dynamic 2 befinden sich die Regler fĂŒr LautstĂ€rke, Klang und Abstimmung an der GehĂ€usefront. Neben der Produktion im VEB Stern-Radio Berlin erfolgte die Fertigung offensichtlich auch im Elektro-Apparate-Werk Treptow (EAW). So trĂ€gt das abgebildete GerĂ€t einen Stempel vom 15.08.1973 auf dem Endstufen-KĂŒhlblech und einen Zweiten vom 16.08.1973 mit der ErgĂ€nzung âEAWâ.
Stern Dynamic 2030 (R 200)
Das Stern Dynamic 2030 wurde ab 1971 im VEB Stern-Radio Berlin produziert. Es empfĂ€ngt UKW von 87,5 bis 100 MHz, des Weiteren je ein Kurz- und Mittelwellenband ĂŒber die integrierte UKW-KW-Teleskop- und AM-Ferritantenne. Zur besseren Abstimmung besitzt das 275 x 175 x 82 mm groĂe und 2 kg schwere Radio eine Automatische Scharfabstimmung (UKW AFC) und eine Kurzwellenlupe. Des Weiteren verfĂŒgt es ĂŒber eine Klangregelung sowie ĂŒber einen Kopfhörer-, Tonband- und Auto-Antennenanschluss. Die Spannungsversorgung erfolgt wahlweise ĂŒber sechs R14-Batterien oder das 230V-Netz. Im GerĂ€t kam der Schalkauer Dreko â3003â, zwei Endstufentransistoren des Typs AC188K und der 2VA/8Ω-Lautsprecher LP553-8 zum Einsatz.
Stern Dynamic 2220 IC (R 200)
Die Ausstattung des Stern Dynamic 2220 IC entspricht der des Stern Dynamic 2020. An dem GerÀt wurde jedoch die Gegentakt-Transistor-Endstufe durch einen IC-VerstÀrker des Typs A211D ersetzt.
Neben der DDR-AusfĂŒhrung mit einem UKW-Band von 87,5 bis 100 MHz gingen einige GerĂ€te auch mit 87,5 bis 104 MHz und fehlendem Herstellerschild auf der RĂŒckseite in den Westexport. Wenige DDR-AusfĂŒhrungen gingen aber auch mit unverĂ€ndertem UKW-Band und offiziellen Herstellerangaben nach Westdeutschland. Die GerĂ€te lassen sich nur durch einen Aufkleber mit Bundespost-Funkentstörnummer (FTZ) im Batterifach erkennen. Das abgebildete GerĂ€t wurde laut Originalkarton ursprĂŒnglich fĂŒr 99,95 DM bei der Handelskette KAUFHALLE gekauft.
Stern Effekt (R 130)
Das Stern Effekt wurde ab Ende der 1960er Jahre im VEB Stern-Radio Berlin produziert. Es empfĂ€ngt das UKW-Band von 87,5 bis 100 MHz, des Weiteren je einen Kurz- und Mittelwellenbereich ĂŒber die integrierte UKW-KW-Teleskopantenne und AM-Ferritantenne. Der eigentliche Clou des GerĂ€tes gab diesem auch seinen Namen âEffektâ: Dreht man den Abstimmregler ganz nach rechts auf die UKW-Frequenz 100 MHz und drĂŒckt denselben Regler, startet sich ein automatischer Sendersuchlauf. Ăber diese â auch vom HELI rk5, rk7 und rk8 sensit bekannte â Funktion verfĂŒgte kein anderes Kofferradio in der DDR und dem gesamten Ostblock (RGW). Im komplett transistorbestĂŒckten Stern Effekt kam der 2VA/4Ω-Breitbandlautsprecher LP 553 zum Einsatz. Es verfĂŒgt auĂerdem ĂŒber eine Klangregelung (Diskant), einen LautstĂ€rkeregler mit integrierten Ein-Schalter sowie einen Kopfhörer- und Autoantennenanschluss. Die Spannungsversorgung erfolgt ĂŒber fĂŒnf R20-Batterien. Parallel zu diesem GerĂ€t gab es noch die technisch identischen Stern Camping, Stern Smaragd, Stern SolitĂ€r und Stern 1300 mit abweichenden GehĂ€usen und ohne Sendersuchlauf.
Stern Elite (R 150)
Das Stern Elite wurde ab 1967 im VEB Stern-Radio Berlin produziert und empfĂ€ngt das UKW-Band von 87,5 bis 100 MHz sowie je ein Kurz-, Mittel- und Langwellenband ĂŒber die integrierte Teleskop- und Ferritantenne. Es besitzt eine zuschaltbare Skalenbeleuchtung, eine Automatische Scharfabstimmung (UKW AFC), einen 8Ω-Lautsprecher- sowie Kopfhöreranschluss, einen weiteren Tonquellenanschluss mittels Diodenbuchse (DIN) sowie eine getrennte Höhen- und Tiefenregelung. Der Klang des 320 x 150 x 90 mm groĂen und 3,5 kg schweren GerĂ€tes ist wie beim Stern Automatic sehr gut, bedingt durch den groĂen Lautsprecher des Typs LP 553 und das mit Kunstleder bespannte sowie mit einer Plastik-Lautsprecherabdeckung versehene HolzgehĂ€use. Die Spannungsversorgung erfolgt ĂŒber ein externes 9V-Netzteil des Typs N200 oder sechs R20-Batterien. Der mechanische Aufbau des Chassis wurde in der laufenden Serie etwas verĂ€ndert, was aber von auĂen nicht zu erkennen ist. Des Weiteren wurden anfangs beidseitig zwei Soffittenlampen als Skalenbeleuchtung verbaut, spĂ€ter lediglich eine. Neben der klassischen AusfĂŒhrung gab es das Stern Elite auch mit Skaleninstrument zur FeldstĂ€rkenanzeige. Dieses kam u.a. beim Funkentstördienst der DDR zum Einsatz.
Stern Elite N (R 150)
Das Stern Elite N unterscheidet sich vom zuvor beschriebenen GerĂ€t lediglich durch den 230V-Anschluss, wodurch das zusĂ€tzliche Netzteil nicht mehr benötigt wird. Die Spannungsversorgung mit sechs R20-Batterien ist natĂŒrlich ebenfalls möglich.
ARE 71 (R 150)
Der ab 1971 fĂŒr die Nationale Volksarmee produzierte Armee-RundfunkempfĂ€nger ARE 71 basiert technisch auf dem Stern Elite, wurde jedoch mit einem spritzwassergeschĂŒtzten GehĂ€use versehen. Die Bedienelemente sind hierbei durch eine in den Griff eingehĂ€ngte und verschlieĂbare Abdeckung geschĂŒtzt.
Das Radio ist fĂŒr den UKW-, Kurz-, Mittel- und Langwellenempfang ausgelegt. AuĂerdem verfĂŒgt es ĂŒber eine zuschaltbare Skalenbeleuchtung, UKW-KW-Teleskopantenne, AM-Ferritantenne sowie ein getrennte Höhen- und Tiefenregelung. Parallel zu diesem GerĂ€t wurde das ARE 74 auf Basis des R 160 produziert und beide GerĂ€te dann Anfang der 1980er Jahre vom Kassettenrecorder ARE 80 (Basis: R 4100) abgelöst.
Stern Elite Super (R 150)
Beim Stern Elite Super handelt es sich um eine optisch ĂŒberarbeitete Version des Stern Elite. Die vollflĂ€chige Lautsprecherabdeckung wurde hierbei durch eine elegantere Mittelabdeckung ersetzt und das Bedienfeld mit Chromleisten versehen.
Stern Elite N Super  (R 150)
Das Stern Elite N Super unterscheidet sich vom zuvor beschriebenen Stern Elite Super nur durch das integrierte Netzteil. Somit kann die Spannungsversorgung ĂŒber das 230V-Netz oder alternativ ĂŒber sechs R20-Batterien erfolgen.
Das GerĂ€t gab es mit verschiedenen Farben fĂŒr den Kunstlederbezug. Die meisten GerĂ€te finden sich jedoch in der Farbe anthrazit.
Stern Elite deLuxe (R 150)
Das Stern Elite deLuxe ist optisch und technisch identisch mit dem Stern Elite Super, das GehÀuse wurde jedoch hochwertig lackiert statt mit Kunstleder bespannt.
Stern Elite N deLuxe (R 150)
Die hochwertigste AusfĂŒhrung des Stern Elite der ersten Serie verfĂŒgt ĂŒber ein integriertes 230V-Netzteil und ein lackiertes GehĂ€use.
In einer zeitgemĂ€Ăen Zeitschriftenwerbung der RFT radio-television heiĂt es zum Stern Elite: "Das ideale KĂŒchenradio â Was meinen Sie? Wo spielen die meisten Kofferradios, wenn nicht im GrĂŒnen? NatĂŒrlich in der KĂŒchef â Weil das Kochen so mehr Laune macht und hinterher das Abwaschen viel fixer geht. Suchen Sie sich Ihr KĂŒchenradio in einer unserer Fachfilialen aus. Wir beraten Sie gut â wir haben ĂŒberall Leute vom Fach.â.
Oscar Elite deLuxe (R 150)
ExportausfĂŒhrung des Stern Elite N deLuxe fĂŒr Westdeutschland
Stern Elite 2000 (R 150)
Das Stern Elite 2000 basiert technisch auf dem etwas gröĂeren Stern Automatic N, verfĂŒgt aber nach wie vor ĂŒber ein Langwellenband. Auch der LautstĂ€rkeregler mit integriertem Ausschalter wurde vom Automatic ĂŒbernommen. Auf die UKW-ProgrammspeicherplĂ€tze, das zweite Kurzwellenband und die getrennte UKW- und AM-Einstellmöglichkeit des Stern Automatic wurde jedoch verzichtet, sodass die Ausstattung weitestgehend dem VorgĂ€nger Stern Elite N entspricht.
Das HolzgehÀuse des Stern Elite 2000 wurde teilweise lackiert und teilweise mit anthrazitfarbenem Kunstleder bezogen.
Stern Elite 2001 (R 150)
Das Stern Elite 2001 wiederum wurde gegenĂŒber dem 2000 nur optisch komplett ĂŒberarbeitet und mit komplett schwarzen oder verchromt umrandeten Seitenteilen ausgeliefert.
bruns Elite (R 150)
Sowohl das Stern Elite N Super als auch das Stern Elite 2001 wurden ĂŒber BRUNS Hamburg auch in Westdeutschland vertrieben. Die GerĂ€te verfĂŒgen ĂŒber ein erweitertes UKW-Band von 87,5 bis 108 MHz statt 87,5 bis 100 MHz. Optisch ist das bruns Elite 2001 (Bild) mit der DDR-AusfĂŒhrung komplett identisch und wurde auch nicht â wie sonst ĂŒblich â umgelabelt. Lediglich durch das UKW-Band und das Typenschild mit der Bundespost-Funkentstörnummer im Batteriefach lĂ€sst das GerĂ€t eindeutig erkennen. Beim bruns Elite N Super kann ich hierzu keine verbindliche Aussage treffen.
COMIX Elite (R150)
Das Stern Elite 2001 wurde ĂŒber einen Pariser Importeur in Frankreich als COMIX Elite vertrieben. Es empfĂ€ngt hierbei ein erweitertes UKW-Band von 87,5 bis 108 MHz.
Passend zum Stern Automatic N und Elite N sowie Stern Automatic 2000 und Elite 2001 gab es auch passende Kunstleder-Schutztaschen in den Farben Rot, Braun und Schwarz. FĂŒr das Stern Elite sowie Elite deLuxe der ersten Serie und Automatic sowie Elite ohne Netzteil lassen sich die Taschen nicht verwenden, da hier die GehĂ€use eine geringere Höhe haben.
N 200
Das stufenlos regelbare N 200 wurde als ErgĂ€nzung zum KT 100, Stern Automatic und Stern Elite im VEB Elektronik GieĂĂŒbel produziert. Die Ausgangsspannung lĂ€sst sich zwischen 7,5 und 9V umschalten.
Stern Favorit (R 120)
Das Stern Favorit wurde in den 1970er Jahren im VEB Stern-Radio Berlin produziert. Es empfĂ€ngt das UKW-Band von 87,5 bis 100 MHz, des Weiteren je einen Kurz- und Mittelwellenbereich ĂŒber die integrierte Ferrit- und Teleskopantenne. AuĂerdem verfĂŒgt das 255 x 160 x 70 mm groĂe und 2,2 kg schwere GerĂ€t ĂŒber einen Kopfhöreranschluss und LautstĂ€rkeregler mit Einschalter. Die Spannungsversorgung erfolgt noch ĂŒber zwei 3R12-Flachbatterien.
FĂŒr das Stern Favorit gab es noch eine passende Ledertasche mit Trageschlaufe.
Stern Hobby (R 120)
Das Stern Hobby wurde ab 1968 parallel zum baugleichen Stern Party im VEB Stern-Radio Berlin produziert. Es empfĂ€ngt je ein Kurz- und Mittelwellenband ĂŒber die integrierte Ferritantenne. Das GerĂ€t verfĂŒgt ĂŒber ĂŒber einen Kopfhöreranschluss sowie LautstĂ€rkeregler mit Einschalter und wurde teilweise mit einer Ledertasche ausgeliefert. Die Spannungsversorgung erfolgt noch ĂŒber zwei 3R12-Flachbatterien.
Stern Garant R 2130 (R 210-30)
Das Stern Garant R 2130 wurde ab 1977 bei im VEB Stern-Radio Berlin produziert. Es empfĂ€ngt das UKW-Band von 87,5 bis 104 MHz, des Weiteren je ein Kurz-, Mittel- und Langwellenband ĂŒber die Ferrit- und UKW-KW-Teleskopantenne. Das 227 x 247 x 80 mm groĂe und 2,3 kg schwere GerĂ€t wurde bis auf den IC-VerstĂ€rker des Typs A211D noch komplett mit Transistoren bestĂŒckt. Als Lausprecher kam der RFT L 8312 mit 2VA (8Ω) zum Einsatz. Die eigentliche Besonderheit des GerĂ€tes stellt wohl die bewegliche Folienskala mit starrem Zeiger auf der Skalenscheibe dar. Das Stern Garant verfĂŒgt auĂerdem ĂŒber eine Kurzwellenlupe, ein zusĂ€tzlich gespreiztes Mittelwellenband, eine Klangregelung, einen Anschluss fĂŒr eine externe Tonquelle, Autoantennen- und 8Ω-Lautsprecheranschluss sowie ein fest installiertes Netzkabel, das sich fĂŒr den Transport in einem separaten Fach an der GehĂ€userĂŒckseite unterbringen lĂ€sst.
Alternativ zur Netzspannung kann das GerÀt auch mit sechs R20- oder zwei 3R12-Flachbatterien betrieben werden. Zum Stern Garant gab es noch einen passenden Tragegurt oder alternativ die abgebildete Transporttasche aus Kunstleder mit Tragegurt.
Stern Party (R 120)
Das Stern Party wurden ab 1967 im VEB Stern-Radio Berlin produziert. Es ermöglicht lediglich den Kurz- und Mittelwellenempfang ĂŒber die eingebaute Ferritantenne, verfĂŒgt ansonsten ĂŒber einen Kopfhöreranschluss und LautstĂ€rkeregler mit Einschalter. Somit war das Stern Party zusammen mit dem Stern Contura 2513 das DDR-Kofferradio mit der geringsten Ausstattung. Als Lautsprecher kam der LP 553-15 mit 2VA (15Ω) zum Einsatz, wodurch das Radio trotz fehlender Klangregelung und PlastikgehĂ€use einen recht guten Klang erzielt.Â
Die Spannungsversorgung erfolgt ĂŒber zwei 3R12-Flachbatterien, die nach Lösen der kompletten GehĂ€userĂŒckwand in einen entsprechenden Clipp eingesetzt werden können. Alternativ kann dieser auch gelöst und z.B. durch ein Netzteil des Typs SG6A ersetzt werden. Die GerĂ€te gab es spĂ€ter auch optisch ĂŒberarbeitet als Stern Party II in den verschiedensten GehĂ€usefarben und hĂ€ufig mit Ledertasche.
Auf das Stern Party II folgte um 1974 das optisch wiederum ĂŒberarbeitete Stern Party 1200 mit zwei verschiedenen Arten von Reglerknöpfen.
Stern Piccolo (R 120)
Das Stern Piccolo wurden in den 1970er Jahren im VEB Stern-Radio Berlin produziert. Mit dem GerĂ€t ist der UKW- und Mittelwellenempfang ĂŒber die integrierte Ferrit- und Teleskopantenne möglich. Es verfĂŒgt ĂŒber einen Kopfhöreranschluss und LautstĂ€rkeregler mit Einschalter. Die Spannungsversorgung erfolgt noch ĂŒber zwei 3R12-Flachbatterien.
Stern Picknick (R 130)
Das Stern Picknick wurde ab Ende der 1960er Jahre auf Basis des Stern Camping im VEB Stern-Radio Berlin produziert. Es empfĂ€ngt je ein Kurz-, Mittel- und Langwellenband ĂŒber die integrierte Ferritantenne. Auf den UKW-Tuner und die Klangregelung des Stern Camping wurde bei diesem GerĂ€t jedoch verzichtet. Des Weiteren verfĂŒgt das komplett transistorbestĂŒckte GerĂ€t ĂŒber einen Kopfhörer- und Autoantennen-Anschluss.
Stern Record (R 110)
Stern Rubin (R130)
Das Stern Rubin entspricht technisch dem Stern Picknick mit Kurz-, Mittel- sowie Langwellenempfang, es verfĂŒgt jedoch ĂŒber einen LautstĂ€rkeregler mit integrierten Ein-Schalter sowie einen Kopfhörer- und Autoantennenanschluss. Die Spannungsversorgung erfolgt ĂŒber fĂŒnf R20-Batterien.
Stern Sensomat 3000 (R 300)
Das ab 1974 produzierte Stern Sensomat 3000 empfĂ€ngt das UKW-Band von 87,5 bis 100 MHz, des Weiteren drei Kurz- sowie je ein Mittel- und Langwellenband. Es wurde als bestes in der RGW produziertes Kofferradio mit dem âGĂŒtezeichen Qâ ausgezeichnet. Die Frequenzen fĂŒr das AM- & FM-Band lassen sich getrennt regeln. Der eigentliche Clou besteht aber in den 18 beleuchteten Sensortasten. Mit ihnen besteht die Möglichkeit, die gewĂŒnschte UKW-Frequenz im Abstand von ca. 700 kHz direkt anzuwĂ€hlen. Dieses erfolgt ĂŒber jeweils zwei MetallplĂ€ttchen, zwischen denen sich bei BerĂŒhrung der Widerstandswert verĂ€ndert. Die restliche Frequenzabweichung regelt die Automatische Scharfabstimmung (AFC) bei normaler EmpfangsstĂ€rke problemlos nach. Bei schwachem UKW-Signal ist aber auch eine manuelle Abstimmung möglich. Da in dem 327 mm x 222 mm x 92 mm groĂen GerĂ€t (mit Ausnahme des IC-VerstĂ€rkers A211D) keine Schaltkreise oder LEDs verbaut wurden, ist der technische Aufwand fĂŒr die Frequenzdirektanwahl sehr hoch gehalten (insgesamt 22 LĂ€mpchen mit entsprechender Ansteuerung). Das GerĂ€t zeichnet sich des Weiteren durch einen sehr guten Klang aus, bedingt durch den groĂen Lautsprecher (anfangs LP 553-8, spĂ€ter L 8312, beide 2VA/8Ω). AuĂerdem stehen eine UKW-KW-Teleskopantenne, eine KW1-MW-LW-Ferritantenne sowie eine getrennte Höhen- und Tiefenregelung zur VerfĂŒgung. Es lĂ€sst sich ein Kopfhörer, eine Autoantenne, ein weiterer Lautsprecher und eine externe Tonquelle anschlieĂen.
In einem Binnenmarktprospekt aus dem Jahr 1975 heiĂt es zum Stern Sensomat 3000: âVon den wachsenden Gebrauchseigenschaften der RFT-RelseempfĂ€nger legt dieser hochwertige Super eln klingendes Zeugnis ab. Als 5-WellenbereichgerĂ€t fĂŒr weltwelten Empfang ausgerĂŒstet, bletet er erstmallg Spitzenkomfort durch elektronische BerĂŒhrungskontakte. Ăber 18 dieser Sensortasten Ist der gesamte UKW-Bereich programmierbar. Das Abrufen an einzelnen Sender wird durch leichtes BerĂŒhren mit dem Finger ausgelöst. Man kann aut diese Weise nacheinander die ausgewahlten Sender zum Tonen bringen. Eine Feineinstellung entfĂ€llt dabei, weil die Automatik auf Scharfobstimmung eingestellt ist. Ăber Tastendruck kann vom Sensorbetrieb zur HandbetĂ€tigung umgeschaltet werden. Stern Sensomat 3000 als Batterie- und NetzempfĂ€nger kann sofort an Wechselstrom 220 V angeschlossen werden, denn er enthĂ€lt ein fest eingebautes Netzteil. Den Batteriebetrieb ĂŒbernehmen sechs 1,5-V-R20-Elemente. Damit ist jedoch der Bedienkomfort noch nicht ausgeschöpft. Der Reisesuper hat Schieberegler fĂŒr LautstĂ€rke, Diskant und Bass, hat eine Batteriekontrolle, Skalenbeleuchtung und vier Anschlussmöglichkeiten, darunter eine fĂŒr die Autoantenne. Trotz des hohen technischen Aufwandes sind die Abmessungen gering. Der weitverzweigte RFT-Service mit rund 1300 VertragswerkstĂ€tten ĂŒbernimmt die Garantie fĂŒr dieses klangvolle GerĂ€t. Technische Daten: Stromversorgung: 9 V 6 x1,5-V-R20-Elemente, 220 V â Wellenbereiche: UKW, KW I, KW II, MW. LW â Ausgangsleistung: Batterie 1 W, Netz 1,8 W â AnschlĂŒsse: TB/TA, AuĂenlautsprecher, Ohrhörer, Autoantenne, Netzanschluss â Sensortechnik, Piezofilter, Skalenbeleuchtung u.a.m. â Abmessungen: 327 mm x 222 mm x 92 mmâ.
Neckermann Sensomat 18 (R 300)
Das Stern Sensomat 3000 wurde unter der Bezeichnung Neckermann Sensomat 18 ĂŒber die gleichnamige Versandhandelskette auch in Westdeutschland vertrieben. Das UKW-Frequenzband bis 100 MHz wurde hierbei unverĂ€ndert ĂŒbernommen, da bei einer exporttypischen Erweiterung auf 108 MHz die FrequenzabstĂ€nde der Frequenzanwahl vermutlich zu groĂ geworden wĂ€ren, um von der Automatischen Scharfabstimmung (AFC) noch zuverlĂ€ssig nachgeregelt werden zu können. Ein Verweis auf den ursprĂŒnglichen Hersteller VEB Stern-Radio Berlin fehlt auf dem GehĂ€use â wie so hĂ€ufig bei Westexporten â komplett.
NEUFUNK Sensor 18 (R 300)
Das Stern Sensomat 3000 wurde auch unter der Bezeichnung NEUFUNK SENSOR 18 in Westdeutschland vertrieben.
COMIX Sensomat (R 300)
Das Stern Sensomat 3000 wurde ĂŒber den Pariser Importeur COMIX auch in Frankreich als COMIX Sensomat vertrieben.
Stern Smaragd (R 130)
Das Stern Smaragd wurde ab Ende der 1960er bis Anfang der 1970er Jahre auf Basis des Stern Camping im VEB Stern-Radio Berlin produziert. Es empfĂ€ngt das UKW-Band von 87,5 bis 100 MHz, des Weiteren je ein Kurz- und Mittelwellenband ĂŒber die integrierte Teleskop- und Ferritantenne. Das 270 x 170 x 80 mm groĂe und 2 kg schwere Kofferradio besitzt eine Klangregelung (Diskant) sowie einen Kopfhörer- und Autoantennenanschluss. Die Spannungsversorgung erfolgt ĂŒber fĂŒnf R20-Batterien.
stern solitÀr (R 130)
Das stern-solitĂ€r wurde ab Ende der 1960-er Jahre im VEB Stern-Radio Berlin produziert. Das komplett transistorbestĂŒckte GerĂ€t auf Basis des Stern Camping empfĂ€ngt das UKW-Band von 87,5 bis 100 MHz, des Weiteren je einen Kurz- und Mittelwellenbereich ĂŒber die integrierte Teleskop- und Ferritantenne. AuĂerdem verfĂŒgt das 270 x 170 x 80 mm groĂe und 2 kg schwere Kofferradio ĂŒber eine Klangregelung (Diskant) sowie einen Kopfhörer- und Autoantennenanschluss. Die Spannungsversorgung erfolgt ĂŒber fĂŒnf R20-Batterien.
Passend zum stern-solitÀr gab es noch einen Ledertasche mit Trageschlaufe.
Stern Trophy (R 180)
Das Stern Trophy 1800 wurde ab 1967 im VEB Stern-Radio Berlin produziert. Mit dem GerĂ€t ist der Kurz- und Mittelwellenempfang ĂŒber die eingebaute Ferritantenne möglich. Es verfĂŒgt ĂŒber eine Nah-Fern-Umschaltung, Skalenbeleuchtung sowie einen Kopfhöreranschluss und konnte mit einem entsprechenden Einbaurahmen auch als Autoradio betrieben werden (Ă€hnlich dem polnischen Recorder Unitra-ZRK MK-125). Die Spannungsversorgung des Stern Trophy erfolgt ĂŒber zwei 3R12-Flachbatterien oder ĂŒber die Anschlussbuchse an der GerĂ€teunterseite (Trabi-taugliche 6V Gleichspannung).
Stern Vagant Luxus (R 110)
Das Stern Vagant wurde um 1964 im VEB Stern-Radio Berlin produziert. Das mit neun Germanium-Transistoren bestĂŒckte GerĂ€t empfĂ€ngt das UKW-Band von 87,5 bis 100 MHz, des Weiteren je ein Kurz-, Mittel- und Langwellenband ĂŒber die integrierte Ferrit- und Teleskopantenne. AuĂerdem lĂ€sst sich eine externe Tonquelle, ein Kopfhörer und eine Wurfantenne anschlieĂen. Die Höhen sowie Tiefen lassen sich getrennt regeln (Bass & Diskant). Die Stromversorgung erfolgt wahlweise ĂŒber zwei Flachbatterien (3R12), sechs R14-Batterien (Baby) oder das externe 230V-Netzteil SG6A. Das Stern Vagant gab es offensichtlich in zwei AusfĂŒhrungen: anfangs mit einer diagonal in die RĂŒckwand eingebauten Teleskopantenne, spĂ€ter mit zwei vertikal in die Griff-Seitenteile integrierten Teleskopantennen (UKW & KW getrennt). Die Zusatzbezeichnung âLuxusâ bezieht sich lediglich auf die vier Empfangsbereiche, da die gesamte R110-Reihe entsprechende Zusatzbezeichnungen trug.
TR 9 Luxus (R 110)
Das Kofferradio Stern Vagant Luxus (mit zwei Teleskopantennen) wurde auch in Westdeutschland ĂŒber den QUELLE-Versand fĂŒr 149,- DM vertrieben und hierbei teilweise mit erweitertem UKW-Band bis 106 MHz (statt 100 MHz) ausgestattet. Ein Verweis auf den ursprĂŒnglichen Hersteller fehlt auf dem als TR 9 Luxus verkauften Radio komplett und die Herkunft wurde kurzerhand mit âMade in Germanyâ ausgewiesen.
Stern 6 (R 110)
Mit dem Stern 6 startete 1964 eine neue Serie von Kofferradios aus dem VEB Stern Radio Berlin. Das mit neun Germanium-Transistoren bestĂŒckte GerĂ€t empfĂ€ngt das UKW-Band von 87,5 bis 100 MHz, des Weiteren je ein Kurz-, Mittel- und Langwellenband ĂŒber die integrierte Ferrit- und Teleskopantenne. AuĂerdem lĂ€sst sich eine externe Wurfantenne anschlieĂen. Die Abstimmskala kann auf Tastendruck beleuchtet werden und die Höhen sowie Tiefen lassen sich getrennt regeln (Bass & Diskant). Die Stromversorgung erfolgt wahlweise ĂŒber zwei Flachbatterien (3R12), sechs R14-Batterien (Baby) oder das externe 230V-Netzteil SG6A.
Stern 64 luxus (R 110)
Das ebenfalls ab 1964 produzierte Stern 64 luxus entspricht optisch und technisch weitestgehend dem Stern 6. Es unterscheidet sich nur durch die vertikal angeordneten zwei Teleskopantennen (Dipol) statt der beim Stern 6 verwendeten diagonalen Einzelantenne.
Stern 6 transit (R 110)
Beim Stern 6 transit (nicht zu verwechseln mit dem DDR-Autoradio Stern Transit) handelt es sich offensichtlich um eine Westexport-AusfĂŒhrung des Stern 6 mit einem UKW-Band bis 108 statt 100 MHz.
Stern 6 diplom (R 110)
Beim Stern 6 diplom handelt es sich offensichtlich um eine ExportausfĂŒhrung des Stern 6 fĂŒr Osteuropa mit UKW-Band nach OIRT-Norm von 63,5 bis 74,3 MHz.
Stern 6 orient (R 110)
Das Stern 6 orient verfĂŒgt statt des UKW-EmpfĂ€ngers ĂŒber ein zweites Kurzwellenband (5,8 â 12,3 & 11,5 â 22,5 MHz). Ob das GerĂ€t wirklich in Serie produziert wurde, ist mir nicht bekannt.
Stern 6 tropic (R 110)
Beim Stern 6 tropic entfĂ€llt der UKW-Tuner und das Langwellenband zugunsten eines zweiten und dritten Kurzwellenbandes (2,2 â 5,2 MHz; 5,8 â 12,3 & 11,5 â 22,5 MHz). Ob das GerĂ€t wirklich in Serie produziert wurde, ist mir nicht bekannt.
Stern 110 (R 110)
Das Stern R 110 wurde 1966 auf Basis des Stern 6/Vagant entwickelt. Die eigentliche Produktion des komplett transistorbestĂŒckten Radios erfolgte im VEB Stern-Radio Berlin. Die kunstlederbezogenen HolzgehĂ€use kamen aus Eisenberg. Mit dem GerĂ€t ist neben dem UKW-Empfang von 87,5 bis 100 MHz auch der Kurz-, Mittel- und Langwellenempfang möglich. Ăber zwei Drehregler und eine Taste an der Front lassen sich die Höhen und BĂ€sse nachregeln und die Skala beleuchten. Die integrierte Teleskopantenne ist diagonal eingebaut und lĂ€sst sich erst komplett ausgezogen nach oben kippen.Â
Die Spannungsversorgung kann ĂŒber zwei 3R12-Flachbatterien, einen 9V-Block oder das externes Netzteil SG6A erfolgen. Neben der DDR-AusfĂŒhrung gab es noch eine ExportausfĂŒhrung fĂŒr Westdeutschland. Diese wird mit sechs R14-Batterien betrieben und der ansonsten graue Antennenbuchsen-Rahmen ist verchromt.
stern 111 (R 110)
Das stern R 111 basiert technisch auf dem R 110, wurde allerdings deutlich vereinfacht. So fehlt dem GerÀt der integrierte UKW-Tuner und somit auch die Teleskopantenne.
Statt des anfangs auch hier verwendeten kleineren HolzgehÀuses kam bei den spÀteren Modellen ein PlastikgehÀuse mit herausziehbarem Metallgriff zum Einsatz.
Teilweise wurden die GerÀte auch mit blauer Frontschale ausgeliefert.
AuĂerdem gab zu den Radios noch eine passende Ledertasche.
stern 111 Tourist (R 110)
Das Kofferradio stern 111 Tourist entspricht technisch dem zuvor beschriebenen stern 111, besitzt aber ein hochwertigeres HolzgehÀuse mit Kunstleder-Bezug und Chromrahmen. Auf der GehÀuseinnenseite des abgebildeten GerÀtes vom 28.09.1967 finden sich die Stempel des VEB(B) Holzindustrie Lychen Betriebsteil Templin und des VEB(B) Elektroninstallation Neustrelitz, der heutigen Elektro-Anlagenbau GmbH (EAN).
stern 112 (R 110)
Das stern R 112 entspricht technisch weitestgehend dem zuvor beschriebenen R 111, wurde aber mit einem optisch ĂŒberarbeiteten GehĂ€use versehen. AuĂerdem verfĂŒgt es ĂŒber einen integrierten UKW-Tuner. Auf das Langwellenband des R 110 und R 111 wurde wiederum verzichtet.
R 100
In einer zeitgemĂ€Ăen Werbeanzeige heiĂt es zum R 100: â400 Stunden voll Musik - Musik ist vertonte Lebensfreude. Eine nahezu unerschöpfliche Quelle froher Melodien nehmen Sie mit dem ReiseempfĂ€nger R 100 vom VEB Stern-Radio Berlin mit in den Urlaub, denn mit seinen 5 auswechselbaren Batterien spielt er 400 Stunden im Dauerbetrieb. Der groĂe Lautsprecher im leichten HolzgehĂ€use gibt dem R 100 seinen vollen und schönen Klang und auf den drei Wellenbereichen findet sich fĂŒr jeden Geschmack etwas. Auch der Empfang ist bemerkenswert, denn mit der eingebauten richtungsempfindlichen Ferritantenne können störende NebengerĂ€usche vermieden werden.â.
Stern 1300 (R 130)
Das Stern 1300 wurde um 1974 als letzte Variante der R 130 Serie im VEB Stern-Radio Berlin produziert. Das komplett transistorbestĂŒckte GerĂ€t auf Basis des stern solitĂ€r empfĂ€ngt das UKW-Band von 87,5 bis 100 MHz, des Weiteren je ein Kurz- und Mittelwellenband ĂŒber die integrierte Teleskop- und Ferritantenne. AuĂerdem verfĂŒgt das 270 x 170 x 80 mm groĂe und 2 kg schwere Kofferradio ĂŒber eine Klangregelung (Diskant) sowie einen Kopfhörer- und Autoantennenanschluss. Die Spannungsversorgung erfolgt ĂŒber fĂŒnf R20-Batterien.
R 2300 Steratrans (R 230)
Das Steratrans R 2300 wurde ab 1978 im VEB Elektro-Apparate-Werke "Friedrich Ebert" Berlin/Treptow (EAW) fĂŒr den VEB Stern-Radio produziert. Es empfĂ€ngt das UKW-Band von 87,5 bis 104 MHz, des Weiteren zwei KurzwellenbĂ€nder und je ein Mittel- sowie Langwellenband. AuĂerdem verfĂŒgt das 285 x 270 x 100 mm groĂe und 3,3 kg schwer Radio ĂŒber einen Tonband-, Lautsprecher- sowie Antennenanschluss und ĂŒber ein fest installiertes Netzkabel, das sich fĂŒr den Transport in einem separaten Fach unterbringen lĂ€sst. Die Spannungsversorgung kann neben dem 230V-Netz auch ĂŒber fĂŒnf R20-Batterien erfolgen. Die schwarzen KunststoffgehĂ€use sind an der Front mit silbernen Rahmen oder in Holzfurnier-Optik bedruckt. Das Entnehmen der beiden Hauptplatinen im Reparaturfall erfolgt durch einfaches Lösen einer Schraube in der rechten, unteren Ecke und einer Zweiten rechts oberhalb der Platine. ZusĂ€tzlich muss der obere Schalterrahmen entfernt und die LautstĂ€rkepoti-Mutter mit einer 15mm-Ratsche etwas geöffnet werden. Alle anderen der zahlreichen Schrauben auf der Platine dienen nur zur Bestigung der einzelnen Baugruppen (Skala, Dreko, Ferritantenne etc.).
Steratrans R 2310 (R 230-10)
Das Steratrans R 2310 entspricht technisch dem zuvor beschriebenen R 2300, verfĂŒgt ĂŒber eine zusĂ€tzliche Kurzwellen-Lupe, Abstimmanzeige und Abschaltautomatik (Sleep-Funktion). Die schwarzen GehĂ€use wurden ausschlieĂlich mit silbernen Rahmen bedruckt.
Salut 001 (R 190)
Der WeltempfĂ€nger Salut 001 entstand 1977 in Zusammenarbeit des VEB Stern-Radio Berlin mit den Radiowerken Riga (Radiotehnika). Einzelne Baugruppen des wohl bewusst modular aufgebauten GerĂ€tes â wie z.B. der UKW-ZF-VerstĂ€rker oder das Klangregelteil â wurden auch komplett in der DDR gefertigt. Neben diesen finden sich selbst auf den bei RADIOTEHNIKA gefertigten Baugruppen immer wieder DDR-Bauteile wie Schaltkreise des Typs A281D, A244D und A210D aus Frankfurt/Oder. Die eigentliche Endmontage des bei Stern-Radio intern als R 190 gefĂŒhrten GerĂ€tes erfolgte dann aber im lettischen Riga. Das 480 x 280 x 130 mm groĂe und knapp 8 kg schwere GerĂ€t empfĂ€ngt das UKW-Band von von 87,5 bis 104 MHz, des Weiteren ein Lang-, zwei Mittel- und acht KurzwellenbĂ€nder. Ăber acht ProgrammspeicherplĂ€tze lassen sich jeweils vier UKW- sowie vier AM-Sender fest vorbelegen und mittels Sensortasten anwĂ€hlen. Wie beim HiFi-Tuner RFT HMK-T 100 schaltet das Radio bei BerĂŒhrung des Frequenzreglers von den Festsendern auf die manuelle Einstellung um und dabei die Skalenbeleuchtung zu. Diese erlischt kurze Zeit spĂ€ter wieder langsam per Dimmer. Das Salut 001 verfĂŒgt des Weiteren ĂŒber eine Automatische Scharfabstimmung (AFC) fĂŒr UKW, eine einfache Weltzeituhr auf der GehĂ€userĂŒckseite, UKW-Rauschsperre (Muting), eine analoge Empfangspegelanzeige, Batteriekontrolle, Netzanzeige, zwei AnschlĂŒsse fĂŒr externe Antennen, einen Anschluss fĂŒr eine externe Tonquelle mit entsprechender Anzeige sowie eine getrennte Höhen- und Tiefenregelung. AuĂerdem steht eine Timerschaltung mit LED-Anzeige zur VerfĂŒgung, die sich von 10 und 30 Minuten einstellen lĂ€sst und den EmpfĂ€nger nach dieser Zeit automatisch abschaltet. Zum Empfang besitzt das GerĂ€t jeweils eine MW- und eine LW-Ferritantennen sowie zwei auffallend lange Teleskopantennen fĂŒr UKW und Kurzwelle (120 cm kippbar und 150 cm starr). Leider ist das DDR-Klangregelteil nicht sauber auf die lettische Vorstufe abgestimmt, sodass die Regelung im oberen Bereich etwas ĂŒbersteuert. Ansonsten zeichnet sich das Radio durch einen sehr guten Klang aus. Das Netzkabel befindet sich â recht originell gelöst - in einem Fach an der RĂŒckseite und lĂ€sst sich automatisch aufrollen, wie man das sonst nur von Staubsaugern kennt. SpĂ€tere GerĂ€te hatten statt dieses offensichtlich etwas anfĂ€lligen Netzkabelaufrollers mit DDR-Netzkabel (Hersteller: Krania) nur noch eine Doppelnut-Netzbuchse. DafĂŒr wurde dann aber auch das UKW-Band von 104 auf 107 MHz erweitert. Die GehĂ€use-Beschriftung des Salut 001 erfolgte komplett in Deutsch mit dem Markennamen RADIOTEHNIKA und dem Vermerk âHergestellt in der UdSSRâ auf der Front sowie der typischen Moskauer Export-Marke TENTO auf der RĂŒckseite. Ein Verweis auf die Zusammenarbeit mit Stern-Radio Berlin fehlt hingegen komplett. Neben der abgebildeten DDR-Variante gab es den Salut 001 auch als ХалŃŃ 001, Saluts 001, Salute 001, Conrad DX 101 World Receiver und EuroMatic 001 fĂŒr den Vertrieb in der Ex-UdSSR und Westdeutschland (siehe âsowjetische GerĂ€teâ). Zwei groĂe Schwachstelle sind mir beim Salut 001 bisher aufgefallen: Zum einen brechen die Plastikhalterungen und -knöpfe der vom RFT GC 6020 ĂŒbernommenen, aber nicht mehr so gut geschĂŒtzten Flachbandregler gerne ab, zum zweiten erweist sich der verbaute Spannungswandler ĐĐ-15 als beliebte Fehlerquelle (siehe Reparaturhinweise).
SR 30 Jade (Unitra-Eltra Zosia R 614)
Das Stereoradio SR 30 wurde Ende der 1980er Jahre als Gemeinschaftsentwicklung der DDR mit Polen vom Hersteller Unitra-Eltra im polnischen Bydgoszcz (dt.: Reichenbach) produziert und ĂŒber Stern-Radio Berlin in der DDR vertrieben. In Polen waren die GerĂ€te mit der Original-Herstellerbezeichnung und OIRT-UKW-Band (65,8 â 74 MHz) als Zosia R 614 erhĂ€ltlich. Das einzige fĂŒr mich ersichtliche Teil in dem GerĂ€t aus DDR-Produktion ist der Drehkondensator. Die restlichen Bauteile stammen offensichtlich aus polnischer Produktion. Neben dem UKW-Band (beim SR 30 Jade: 87,5 â 108 MHz) verfĂŒgt das Radio ĂŒber ein Mittel- und Langwellenband. Der UKW-Stereobetrieb ist nur ĂŒber den integrierten Kopfhöreranschluss möglich, da bei dem GerĂ€t auf einen zweiten Lautsprecher verzichtet wurde. Auch ansonsten fehlen dem Radio weitere Zusatzfunktionen. Der Klang ist meiner Meinung nach recht bescheiden, bedingt durch den kleinen Lautsprecher des Typs Unitra-Tonsil GD 8/1, das einfache PlastikgehĂ€use und die fehlende Klangregelung. Die Spannungsversorgung erfolgt ĂŒber das integrierte Netzteil oder fĂŒnf R6-Mignonbatterien. Das GerĂ€t sollte wohl kostengĂŒnstig den gestiegenen Bedarf an RundfunkgerĂ€ten in der DDR gerecht werden, da ja die eigenen GerĂ€te zum GroĂteil auch nur in den Export gingen. Parallel zu diesem GerĂ€t wurde das Unitra Ania R612 ohne Stereodecoder sowie Kopfhöreranschluss, aber mit zusĂ€tzlichem Kurzwellenband produziert und unter eigenem Namen sowie als Nordmende essex 1654 in Westdeutschland vertrieben (Bilder & Beschreibungen unter polnische GerĂ€te).
XIRICO 2010 (R 2010)
Das Kofferradio XIRICO 2010 wurde im Zuge gegenseitiger Wirtschaftshilfen der DDR fĂŒr Mozambique entwickelt. Die Basis fĂŒr das GerĂ€t lieferte der Mono-Radiorecorder KR 2000, dem hierbei lediglich das komplette Kassettenlaufwerk entnommen wurde. Das Radio wurde im Berliner Stern-Radio-Werk in Baugruppen vorgefertigt und sollte eigentlich in Mozambique endmontiert werden. Nachdem diese deutsch-afrikanische Kooperation dann aber offensichtlich im Zuge der politischen Wende nicht mehr oder nur im kleinen Stil zustande kam, hat unter anderem die ELV GmbH aus Leer in Ostfriesland die bereits vormontierten Teile erworben und ab 1991 als BausĂ€tze vertrieben.Â
Unter dem groĂen ELV-Logo auf der GehĂ€usefront lĂ€sst sich â gegen das Licht gehalten â noch gut das ĂŒberdruckte mosambikanische Firmenlogo der Industria de Electrodomesticos mit einer Karte von Afrika erkennen. Ansonsten fehlen alle Herstellerverweise, da auch das ĂŒbliche kleinen Blechschild mit dem Schriftzug âStern-Radio Berlinâ an der RĂŒckseite nicht mehr eingeklebt wurde. Das 320 x 190 x 95 mm groĂe und 1,7 kg schwere GerĂ€t ermöglicht den UKW-, Kurz- und Mittelwellenempfang ĂŒber die integrierte AM-Ferrit- und UKW-KW-Teleskopantenne.Â
Es verfĂŒgt auĂerdem ĂŒber zwei getrennte AnschlĂŒsse fĂŒr externe Tonquellen, eine Empfangspegelanzeige mittels zweier Mini-LEDs im Skalenzeiger, eine Netzanzeige und einen externen Lautsprecheranschluss. Die Spannungsversorgung kann wahlweise ĂŒber das 230V-Netz, ein externe 9V-Steckernetzteil oder ĂŒber sechs R14-Batterien erfolgen. Im Hauptkatalog 1995 der ELV Elektronik GmbH heiĂt es zu dem GerĂ€t, das mit den Bestellnummern 9853 in TĂŒrkis und der Bestellnummer 9854 in Gelb fĂŒr jeweils 39,95 DM angeboten wurde: âTechnisch hochwertig und zugleich schick: Das ELV-Kofferradio. Ausgezeichnete Empfangseigenschaften im UKW-Bereich. ..."
"... ErgĂ€nzt durch einen weiteren KW-Bereich und MW, ist dieser QualitĂ€tsempfĂ€nger fĂŒr zuhause und Urlaub gleichermaĂen interessant. Welcher Elektroniker hat sich insgeheim nicht schon einmal gewĂŒnscht, ein richtiges Radio selbst zu bauen? Angesichts der Schwemme von Niedrigpreis-Produkten aus dem Fernen Osten scheint dies auf dem ersten Blick ein Wunschtraum zu bleiben, da wirtschaftlich nicht machbar.  Als auflagenstĂ€rkstes und fĂŒhrendes Elektronik-Magazin Deutschlands haben wir als Herausforderung und Verpflichtung zugleich empfunden, hier ein tragfĂ€higes Konzept zu entwickeln. Das ĂŒberwiegend in konventioneller, das heiĂt bedrahteter Technik aufgebaute ELV-Kofferradio ist aufgrund der durchgĂ€ngig modernen Technologie zum Teil mit SMD-Bauteilen bestĂŒckt. Diese sind zur Erhöhung der Nachbausicherheit bereits fertig montiert (aufgeklebt), jedoch nicht gelötet. Ferner ist der vergleichsweise aufwendige UKW-Tuner schon vollstĂ€ndig aufgebaut, abgeschirmt und vorabgeglichen. Neben zahlreichen weiteren, den Eigenbau erleichternden Features, wurde das GerĂ€tedesign von einem namhaften Westdeutschen Designer ĂŒberarbeitet. ..."
"... Mit dem ELV-Kofferradio XIRICO 2010 stellen wir Ihnen ein absolut ausgereiftes und hochwertiges Kofferradio fĂŒr den Empfang von UKW, Mittelwellen- und Kurzwellen-Sendern vor. Die realistischen und von ELV zuverlĂ€ssig ermittelten technischen Daten sind in der Tabelle zusammengestellt und dokumentieren die solide QualitĂ€t des GerĂ€tes. Eine groĂzĂŒgig dimensionierte, gut 70 cm lange 6fach-Teleskop-Antenne sorgt zudem dafĂŒr, dass auch unter ungĂŒnstigen EmpfangsverhĂ€ltnissen noch Freude aufkommt.â Auch im ELV Hauptkatalog 1996 wurde das RFT XIRICO 2010 noch zum unverĂ€nderten Preis von 39,95 DM angeboten. Offenbar waren zu diesem Zeitpunkt aber keine tĂŒrkisfarbenen GerĂ€te mehr lieferbar und fehlen in der entsprechenden Anzeige mit ansonsten identischer GerĂ€tebeschreibung.
S t e r n - R a d i o   R o c h l i t z
Stern 1 & Stern 2
Beschreibungen folgen
Stern 3
Das mindestens von 1961 bis 1964 im VEB Stern-Radio Rochlitz produzierte Stern 3 wurde als erstes Kofferradio der DDR komplett transistorbestĂŒckt. Es empfĂ€ngt neben der Kurz-, Mittel- und Langwelle auch das UKW-Band, was zuvor bei keinem tragbaren DDR-GerĂ€t möglich war. Zum Empfang besitzt es neben einer Ferritantenne jeweils eine abwinkelbare Teleskopantenne fĂŒr Kurzwelle und eine Weitere fĂŒr den UKW-Empfang. Alternativ kann seitlich aber auch eine externe Antenne angeschlossen werden. An der Unterseite des 295 x 200 x 97 mm groĂen und 3,2 kg schweren GerĂ€tes befindet sich eine Anschlussbuchse zum Betrieb als Autoradio. Die Spannungsversorgung erfolgt ansonsten ĂŒber vier R20- plus einer R6-Batterie. Zur weiteren Ausstattung gehört eine getrennte Höhen- und Tiefenregelung. Das GehĂ€use besteht aus Sperrholz mit Kunstlederbezug und einer Plastik-Ober- sowie Unterschale mit Glas-Skalenscheibe.
Stern 4
Das Kofferradio Stern 4 entspricht weitestgehend dem zuvor beschriebenen Stern 3. Es fehlt jedoch der UKW-EmpfĂ€nger mit zugehöriger Teleskopantenne. Die verbleibende Kurzwellen-Teleskopantenne ist starr statt kippbar ausgefĂŒhrt. Auf eine Klangregelung wurde ebenfalls verzichtet. Durch den fehlenden UKW-EmpfĂ€nger wird aber auch keine zusĂ€tzliche R6-Batterie mehr benötigt. Die Produktion der GerĂ€te erfolgte spĂ€ter im Stern Radio-Werk in Berlin statt Rochlitz.
Stern 5 & Stern 5D71
Beschreibungen folgen
S t e r n - R a d i o  S o n n e b e r g
Stern Sonneberg 6000
Das Kofferradio Stern Sonneberg 6000 wurde von 1967 bis mindestens 1970 im VEB Stern-Radio Sonneberg produziert. Es empfĂ€ngt das UKW-Band von 87,5 bis 100 MHz sowie je ein Kurz- und Mittelwellenband ĂŒber die integrierte UKW/KW-Teleskopantenne und KW/MW-Ferritantenne. Das GehĂ€use besteht aus einem furnierten und zumeist hochglanzbeschichteten Sperrholzrahmen mit beigefarbener Plastikfront und -RĂŒckwand. Zur Klangoptimierung im AM-Bereich besitzt das Sonneberg eine zuschaltbare Tiefenanhebung. An das 290 x 230 x 93 mm groĂe und 2,8 kg schwere GerĂ€t lĂ€sst sich ein 8Ω-Lautsprecher, ein Kopfhörer, eine externe Tonquelle sowie Autoantenne anschlieĂen. Die Spannungsversorgung erfolgt ĂŒber zwei 3R12-Flachbatterien oder alternativ ĂŒber das passende 9V-Netzteil SG6A. Zum Lieferumfang des GerĂ€tes gehörte teilweise auch eine schwarze Ledertasche.
S 6000 (Stern Sonneberg)
Neben der klassischen AusfĂŒhrung fĂŒr den DDR-Vertrieb wurde des Stern Sonneberg 6000 auch mit erweitertem UKW-Band von 87,5 bis 108 MHz, schwarzer Skalenabdeckung und fehlender Herstellerbeschriftung auf der RĂŒckwand nach Westdeutschland exportiert. Die Typenbezeichnung lautet hierbei lediglich S 6000, da die DDR-Herkunft des GerĂ€tes wohl nicht ersichtlich sein durfte.
Mascot 6030
Das Sonneberg 6000 wurde mit verÀndertem GehÀuse und entsprechender AufhÀngung als Wandradio Mascot 6030 vertrieben.
M e s s g e r À t e w e r k   Z w ö n i t z
Stereoport (SRE 100)
Das ab 1976 bis mindestens 1978 im VEB MessgerĂ€tewerk Zwönitz produzierte Stereoport (SRE 100) basiert technisch auf dem Stern Sensomat 3000 und war der erste tragbare StereoempfĂ€nger der DDR. Das GehĂ€use des Sensomat wurde hierbei fast komplett ĂŒbernommen. Statt der 18 Sensortasten zur direkten Anwahl der UKW-Frequenz und der getrennten AM/FM-Abstimmung besitzt das Stereoport einen zusĂ€tzlichen Stereokanal, der nur ĂŒber den integrierten Kopfhöreranschluss oder mit Hilfe einer zweiten extern angeschlossenen Lautsprecherbox genutzt werden kann. Der integrierte 2VA/8Ω-GerĂ€telautsprecher RFT LP 553-8 ist hierbei auf den rechten Kanal gelegt und der externe Tonausgang auf den linken Kanal. Im Monobetrieb wird die linke VerstĂ€rkerstufe und der Stereodecoder deaktiviert, im Stereobetrieb ist beides zugeschaltet. Neben dem FM-ZF-VerstĂ€rker A281D kamen in dem GerĂ€t zwei IC-VerstĂ€rker des Typs A211D zum Einsatz. Ansonsten wurde es komplett mit Transistoren bestĂŒckt. Das 325 x 227 x 95 mm groĂen und 5,5 kg schwere Stereoport empfĂ€ngt neben dem UKW-Band noch zwei Kurzwellen- sowie jeweils ein Mittel- und Langwellenband ĂŒber die integrierte UKW/KW-Teleskopantenne und eine KW1/MW/LW-Ferritantenne. Neben dem angesprochenen Kopfhörer- und Lautsprecheranschluss besitzt das GerĂ€t noch einen Autoantennenanschluss und einen Diodenanschluss (DIN) fĂŒr eine weitere Tonquelle. Die Höhen und Tiefen lassen sich getrennt regeln, genauso wie die Balance, was durch die im Stereobetrieb abweichenden Lautsprecher die Unterschiede etwas ausgleicht. Eine Skalenbeleuchtung lĂ€sst sich auf Tastendruck zuschalten und zur Stereoanzeige besitzt das GerĂ€t eine entsprechende LED in der Skala. Die Stromversorgung erfolgt wahlweise ĂŒber sechs R20-Batterien oder das 230V-Netz.
E A WÂ Â Â B e r l i n â T r e p t o w
EAW sound solo (RM 1)
Das sound solo wurde von 1982 bis 1986 im VEB Elektro-Apparate-Werke "Friedrich Ebert" (EAW, ehemals AEG) in Berlin-Treptow produziert. Es empfĂ€ngt das UKW-Band von 87,5 bis 104 MHz sowie je ein Kurz- und Mittelwellenband ĂŒber die UKW-KW-Teleskopantenne, AM-Ferritantenne oder den externen Autoantennenanschluss. Das 270 x 160 x 80 mm groĂe und 2 kg schwere Kofferradio verfĂŒgt ĂŒber eine Kurzwellen-Lupe, eine Automatischer Scharfabstimmung fĂŒr UKW (AFC), eine Betriebsanzeige mittels zweier Mini-LEDs links und rechts der Skala, eine weitere Mini-LED mit empfangspegelabhĂ€ngiger Ansteuerung im Skalenzeiger, einen 4Ω-Lautsprecheranschluss, einen Anschluss fĂŒr eine externe Tonquelle sowie eine getrennte Höhen- und Tiefenregelung. Die Stromversorgung kann wahlweise ĂŒber das 230V-Netz oder sechs R20-Batterien (Baby) erfolgen. In dem GerĂ€t wurde gröĂtenteils der 4VA/4Ω-Breitbandlautsprecher L 6011 aus Leipzig verbaut, teilweise kam aber auch der polnische Import-Lautsprecher Unitra-Tonsil GD 10-16/4 (PIONEER Lizenznachbau) zum Einsatz. Der polnische Japan-Nachbau unterscheidet sich jedoch trotz identischer Leistungsangabe im Klang deutlich vom weitaus besseren DDR-GegenstĂŒck. Als IC-VerstĂ€rker kam â wie in den meisten RFT-Recordern und Kofferradios dieser Zeit â der A210K zum Einsatz. Die ersten â 1982 produzierten â GerĂ€te hatten ein schwarzes GehĂ€use mit glatter â teilweise auch silbergrau lackierter â Front und einteiligem Plastikgriff.
Zur selben Zeit oder direkt danach wurde die Front umgestaltet mit senkrechtem Schriftzug und gemusterter â ausnahmslos schwarzer â Front. Der Griff bestand nun aus einem ummantelten Stahlprofil, wie man ihn auch vom KR 650 oder skr 700 kennt.
SpĂ€ter folgte dann die hĂ€ufigste AusfĂŒhrung mit anthrazitfarbener Front und RĂŒckwand.
Die letzten â 1986 produzierten â sound solo besitzen die schon vom sound clock bekannten Regler ohne Chromring.
In einem RFT-AuĂenhandelsprospekt von 1987 heiĂt es zum GerĂ€t: âRFT-Reiseradio Sound solo, Mono, fĂŒr alle Kurzwellenfans â Der Super mit der Kurzwellen-Lupe und dem gespreizten 49m-Band. Hat drei Wellenbereiche (UKW, MW, KW) und die Abstimmanzeige mit Lumineszenzdiode, UKW-Scharfabstimmung (AFC schaltbar), automatische Netz/Batterie-Umschaltung, erhöhte Ausgangsleistung bei Netzbetrieb, mit Kurzwellenlupe zur exakten Feinabstimmung im KW-Bereich und getrennter Höhen und Tiefenbeeinflussung, eingebaute Teleskop- und Ferritantenne, AnschlĂŒsse fĂŒr TA/TB, AuĂenlautsprecher und Autoantenne. Wahlweise bauen wir dieses Modell auch in OIRT-AusfĂŒhrung. MaĂe: 26,5 x 16 x 8 cm (B x H x T)â.
EAW sound clock (RMU 2)
Das sound clock wurde um 1986 als letztes Kofferradio der DDR im VEB Elektro-Apparate-Werke "Friedrich Ebert" Berlin-Treptow (EAW) produziert und löste das sound solo ab. Technisch sind die GerĂ€te weitestgehend identisch. Die Kurzwellenlupe entfiel bei diesem GerĂ€t zugunsten einer LCD-Weckuhr mit 6-stelliger 24h-Anzeige. Es empfĂ€ngt nach wie vor UKW von 87,5 bis 104 MHz sowie je ein Kurz- und Mittelwellenband ĂŒber die UKW-KW-Teleskopantenne, MW-Ferritantenne oder den externen Autoantennenanschluss. Das 270 x 160 x 80 mm groĂe und 2 kg schwere Kofferradio verfĂŒgt ĂŒber eine Automatischer Scharfabstimmung (UKW AFC), eine Betriebsanzeige mittels zweier Mini-LEDs links und rechts der Skala, eine weitere Mini-LED mit empfangspegelabhĂ€ngiger Ansteuerung im Skalenzeiger, einen 4Ω-Lautsprecheranschluss, einen Anschluss fĂŒr eine externe Tonquelle sowie eine getrennte Höhen- und Tiefenregelung. Die Stromversorgung des Radios kann wahlweise ĂŒber das 230V-Netz oder sechs R20-Batterien (Baby) erfolgen. Die Digitaluhr wird ĂŒber eine separate R6-Mignonbatterie versorgt.
Das Bild zeigt eine aus meiner Sicht ausgesprochen gut gelungene Bastlerarbeit. Hierbei wurde die Front- und RĂŒckschale in Metallicblau lackiert. Wer auch immer sich die MĂŒhe gemacht hat, er hat ausgesprochen sauber gearbeitet, die Skalenscheibe und Uhr vorher demontiert und die front- und rĂŒckseitigen Schilder sauber abgeklebt. Meinen Respekt an den unbekannten Bastler fĂŒr diese sehr schöne Arbeit. Im zuvor gezeigten RFT-AuĂenhandelsprospekt von 1987 heiĂt es zu dem SeriengerĂ€t: âRFT-Reiseradio Sound clock, Mono â zeitentsprechend, zeitgenau â 3 Wellenbereiche (UKW, MW, KW), Digitaluhr mit LCD-Anzeige und den verschiedenen Schaltfunktionen macht vieles möglich. Sie schaltet das GerĂ€t nach dem Einschlafen ab und weckt auf die Minute mit Musik bzw. Signalton oder setzt nach Tastendruck den Weckruf fĂŒr vier Minuten aus und beginnt wieder von vorn. Hat also die praktische Automatik, UKW-Scharfabstimmung und die Abstimmanzeige mit Lumineszenzdiode im Skalonanzeiger. Mit getrennter Höhen- und Tiefenbeeinflussung und der automatischen Netz/Batterie-Umschaltung. Mit integrierten Antennen und den AnschluĂmöglichkeiten fĂŒr Bandmaschine, Kassettenrecorder und Plattenspieler, Sound clock hat den AnschluĂ fĂŒr die Autoantenne und wird im VollplastgehĂ€use produziert. MaĂe: 26,5 x 16 x 8 cm (B x H x T)â.
Neben dem regulĂ€ren Vertrieb in RFT-GeschĂ€ften der DDR wurde das sound clock auch im GENEX-Katalog angeboten. Ăber die GENEX Geschenkdienst GmbH konnten BundesbĂŒrger DDR-Waren aller Art gegen D-Mark erwerben und diese dann als Geschenk direkt an DDR-Adressen liefern lassen. Dieses fĂŒr den DDR-AuĂenhandel wohl sehr eintrĂ€gliche GeschĂ€ft wurde ĂŒber die Jauerfood Kopenhagen vermittelt, die auch die Bestellhotline mit dĂ€nischer Landesvorwahl betreute. Hier war z.B. das sound clock fĂŒr 165,- DM erhĂ€ltlich. In der Produktbeschreibung des Kataloges von 1986 heiĂt es hierzu: âMehr Freude am guten Ton â Kofferradio sound clock mit Digitaluhr und Weckautomatik â 3 Wellenbereiche (MW, KW, UKW); eingebautes Netzteil mit automatischer Umschaltung von Netz- auf Batteriebetrieb; individuelle Klangeinstellung durch getrennte Höhen- und Tiefenregulierung; Teleskopantenne fĂŒr UKW und KW; Ferritantenne fĂŒr MW; schaltbare AFC; Abstimmanzeige; Autoantennenanschluss fĂŒr alle Bereiche; AuĂenlautsprecheranschluss; Weitere Anschlussmöglichkeiten fĂŒr TA/TB, Netz; Digitaluhr: LCD-Quarzuhr mit 6-stelliger 24-Stunden-Digitalanzeige, Weckautomatik durch Radio und/oder Signalton; Einschlafautomatik; Stromversorgung der Uhr unabhĂ€ngig vom Rundfunkteil mit Batterie; Gewicht 2 kg; MaĂe (BHT) 270 x 160 x 80 mmâ
EAW Audio 113 (RM 3)
R E M AÂ Â S t o l l b e r g
REMA Trabant, Trabant T6 & Trabant T8
Bild REMA Trabant T6, Beschreibungen folgen
G o l d p f e i l   H a r t m a n n s d o r f   ( E A H )
Goldpfeil Möve (5501)
Beschreibung folgt
Goldpfeil Spatz (5501)
Goldpfeil Spatz 58 (5802), Goldpfeil Spatz Baby (6102 TR) & Goldpfeil Opal (6103 TR)
Bild Goldpfeil Opal 6103 TR, Beschreibungen folgen
Goldpfeil dorena 6402 (KS 6402)
Das ab 1964 produzierte dorena 6402 (KS 6402) war wohl das letzte im VEB Elektroakustik Hartmannsdorf (EAH) produzierte Kofferradio. Mit dem komplett transistorbestĂŒckten GerĂ€t ist der UKW-, Kurz-, Mittel- und Langwellenempfang ĂŒber die integrierte Ferrit- und Teleskopantenne möglich. Diese befindet sich ungewöhnlicherweise an der rechten GehĂ€useunterseite und lĂ€sst sich ausgezogen nach oben klappen. Eine weitere Besonderheit des 285 x 180 x 85 mm groĂen und 2,3 kg schweren GerĂ€tes sind die beiden gegenlĂ€ufigen Skalenanzeigen an der Front und Oberseite. Das UKW-Band reicht von 87,5 bis 100 MHz. Ăber zwei Drehregler an der Oberseite lassen sich die Höhen sowie Tiefen getrennt regeln und ĂŒber eine separate Taste kann die Skalenbeleuchtung kurzzeitig zugeschaltet werden. AuĂerdem lĂ€sst sich eine weitere Tonquelle, ein externer Lautsprecher und eine Autoantenne anschlieĂen. Die Spannungsversorgung erfolgt ĂŒber zwei 3R12-Flachbatterien. Der Vertrieb in der DDR erfolgte fĂŒr 500,- M.
TR 9Z bzw. QUELLE Simonetta TR 92 (dorena 6402)
Das Kofferradio dorena 6402 wurden auch unter der Bezeichnung TR 9Z auch in Westdeutschland vertrieben und hierbei mit erweitertem UKW-Band bis 104 MHz (statt 100 MHz) ausgestattet. Ein Verweis auf den ursprĂŒnglichen Hersteller fehlt bei diesen GerĂ€ten komplett und die Herkunft wurde kurzerhand mit âMade in Germanyâ ausgewiesen. Ob die vermeintlich als TR 9Z zu lesende Typenbezeichnung jedoch wirklich korrekt ist, kann ich nicht sicher bestĂ€tigen. So ist mir ein komplett identisch beschriftetes Radio als original verpacktes MustergerĂ€t fĂŒr den QUELLE-Versand in FĂŒrth bekannt, das in der zugehörigen Bedienungsanleitung jedoch als Simonetta TR 92 ausgewiesen wird. Unter UmstĂ€nden wurden also die vermeintlichen TR 9Z regulĂ€r ĂŒber den QUELLE-Versand vertrieben und wird heute aufgrund der gewĂ€hlten Schriftart nur immer wieder falsch bezeichnet. Neben dem um 1967 vertriebenen TR 92 gab es bereits 1964 das Stern Vagant Luxus als TR 9 fĂŒr den Westexport.
F u n k w e r k   H a l l e
Ilona
Libelle (4D61)
Puck
Sylva (4D65)
Beschreibung folgt
Wo sollen wir denn hingehen, wenn wir ihn zerstören?
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